Verlagsgruppe Oetinger

Joshua

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Das neue Buch

Geheimakte Joshua - Ice Shock

Das Abenteuer geht weiter! Das schockierende Geheimnis der Prophezeiung

Zurück in Oxford, wird Joshua klar, dass er auch in England seinem Schicksal nicht entfliehen kann. Er ist sich sicher, dass der Tod seines Vaters kein Unfall war, und setzt alles daran, die Mörder zu finden. Bald traut er sogar seinen engsten Freunden nicht mehr ...

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Capoeira

Der Held des Buches, Joshua, hat ein ausgefallenes Hobby: Er praktiziert den brasilianischen Kampftanz Capoeira

Hier kannst du Wissenswertes über Capoeira erfahren


Wo, wann und warum ist Capoeira entstanden?

Über die Entstehung von Capoeira weiß man noch nicht hundertprozentig Bescheid. Ebenso ist noch nicht restlos geklärt, woher der Name Capoeira stammt.

Sicher ist, dass Capoeira sich aus afrikanischen Tänzen und Ritualen entwickelt hat. Im 16. Jahrhundert wurden Menschen aus Westafrika nach Brasilien verschleppt und dort als Sklaven missbraucht. Ob diese Menschen die Tänze aus ihrer Heimat ausübten und abwandelten, um ihre Traditionen aufrecht zu erhalten, oder ob dies als Reaktion auf die Unterdrückung durch Sklavenhalter geschah, ist umstritten.

Eine recht glaubwürdige Erklärung, wie und warum Capoeira entstand, ist folgende:  Während der Zeit, in der sie nicht arbeiten mussten, trainierten die Sklaven, um Körper und Geist für Kampfsituationen fit zu halten. Weil es ihnen nicht erlaubt war, Kampfsportarten auszuüben, tarnten sie ihre Kampfkunst als harmlosen Tanz.

Manchmal schafften es Sklaven, ihren Unterdrückern zu entkommen. Geflüchtete Sklaven siedelten sich in so genannten Quilombos an.
In diesen Quilombos entwickelte sich der Kampftanz stark weiter. Die Bewohner konnten sich mit seiner Hilfe gegen Angriffe von Sklavenjägern verteidigen.


Vom illegalen Kampftanz zum erwünschten Nationalsport

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildeten die Capoeirakämpfer in Großstädten wie Rio de Janeiro, Salvador da Bahia und Recife, Banden, die sogenannten Maltas. Sie bekämpften nicht nur rivalisierende andere Maltas, sondern griffen auch Außenstehende an. Capoeira galt nun als gewalttätig und kriminell. Die Ausübung blieb auch nach der Abschaffung der Sklaverei verboten.

Erst im 20. Jahrhundert wurde Capoeira zu einer legalen, anerkannten Sportart: Manuel dos Reis Machado, genannt Mestre Bimba, entwickelte in der Zeit, als Capoeira noch verboten war, eine neue Variante des Kampftanzes und nannte sie "Capoeira Regional". 1932 gründete er eine Schule für die neue Form der Capoeira. Sie wurde geduldet.  
Vicente Ferreira Pastinha, genannt Mestre Pasthina, gründete später eine Schule für eine traditionellere Variante des Kampftanzes, "Capoeira Angola".

In Brasilien regierte damals ein nationalistischer Präsident, Getúlio Dornelles Vargas. Er war begeistert von der Kampfkunst und meinte, sie würde sich gut als Nationalsport machen, weshalb er Capoeira legalisierte. Offizieller Nationalsport wurde Capoeira allerdings erst im Jahre 1972.

Ablauf der Capoeira

Die Capoeira wird in der Mitte eines Kreises, welcher von den Musikern und den anderen Capoeiristas gebildet wird, ausgeführt. Der Kreis wird Roda genannt. Es kämpfen jeweils nur zwei der Anwesenden - nicht gegeneinander, sondern miteinander. Da es keinen Gewinner und keine Verlierer gibt, könnte man auch sagen, sie tanzen bzw. spielen miteinander. Die Capoeira beinhaltet nicht nur eine Vielzahl von Sprüngen, Tritten und Schlägen, sondern auch Saltos und Räder. Während des Kampfes bzw. Tanzes der  Capoeiristas in der Mitte klatschen die Übrigen im Takt zur Musik und singen. Die Musik ist sehr rhythmisch und erinnert entfernt an Sambamusik. Das liegt unter anderem daran, dass die verwendeten Instrumente ähnlich sind.


Das wichtigste Instrument ist das Berimbau, ein Holzbogen mit einer Saite und einem kleinen Kürbis als Klangkörper. Neben dem Berimbau in verschiedenen Größen werden verschiedene Trommeln, ein Tamburin, eine Ratsche und eine spezielle Glocke gespielt. Der Rhythmus der Musik bestimmt den Kampf sehr stark mit.


Wenn einer derer, die während des Tanzes den Kreis bilden, ebenfalls kämpfen möchte, gibt er seinem gewünschten Partner ein Zeichen. 

Kampfsport ist immer sehr faszinierend für Zuschauer - das trifft auf die Capoeira mit den vielen akrobatischen Techniken umso mehr zu, als da ja immer noch die Musik ist.

In vielen Städten gibt es Schulen, an denen man Capoeira erlernen kann - wenn man fragt, kann man sicher auch einfach mal zugucken.

Wenn man keine Chance hat Capoeira live zu sehen, sollte man sich einfach eines der vielen Videos im Internet anschauen, die einen Einblick in diesen schönen brasilianischen Sport gewähren.


Die unsichtbare Stadt

Wer rettet die Welt vor dem Untergang?

Eine tödliche Prophezeiung aus der Welt der Maya

Joshuas Vater, ein Archäologe, ist bei einem Flugzeugunfall in Mexiko ums Leben gekommen. Schnell stellt sich heraus, dass er ermordet wurde. Aber warum? Joshua durchforstet die E-Mails seines Vaters und entdeckt, dass dieser einer sagenumwobenen Maya-Prophezeiung, dem Codex Ix, auf der Spur war, in der das  Ende der Welt für das Jahr 2012 angekündigt wird. Als er bemerkt, dass ein Unbekannter ihm bei seinen Nachforschungen in die Quere kommt, macht er sich selbst auf die Reise in den Dschungel, wo der geheime Zugang zur sagenumwobenen Maya-Stadt Ek Naab liegt. Doch er ist nicht der einzige, der den Codex Ix an sich bringen will …

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Die Autorin

Maria G. Harris

Maria G. Harris wurde in Mexico City geboren, wuchs aber in Manchester, England, auf. Sie hat einen Doktor im Fach Molekular-
biologie. Schon während ihrer Jugend interessierte sie sich für die Kultur der Maya und machte
regelmäßige Reisen nach Mexiko. Als sie wegen eines Skiunfalls für längere Zeit außer Gefecht gesetzt war, begann sie zu schreiben, das Ergebnis ist der erste Band der Geheimakte Joshua: Die unsichtbare Stadt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Oxford.

Geheimakte Joshua - Die unsichtbare Stadt

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Ein geheimnisvoller Codex

So – der erste Eintrag in meinem richtigen Geheimblog, damit ich während meiner Ermittlungen, wer meinen Vater nun wirklich ermordet hat und warum, den Überblick behalte.
Ich blogge von einem Computer in der Stadtbücherei aus. Sobald ich fertig bin, werde ich die Blogadresse aus dem Verlauf löschen. Und außerdem braucht man jetzt ja ein Passwort, um auf mein Blog zu kommen.
Warum sollte ein verlorengegangenes altes Mayabuch einen solchen Aufruhr verursachen? Ich konnte mir wirklich nicht vorstellen warum, bis mir klar wurde, wie selten diese Bücher sind.

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