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- 19.01.12:
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- 15.11.11:
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Aikidō
In "Gauditronix" von Jordi Sierra i Fabra spielt die Kampfkunst Aikido mit der sich der Held des Romans, Hiro, gegen Schlangen und Drachen zu verteidigen versucht, eine wichtige Rolle.
Aikido wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Morihei Ueshiba in Japan entwickelt. Die Grundlage für Aikido bildeten verschiedene japanische Kampfkünste, vor allem Jiu-Jitsu.
Aikido ist eine betont defensive, also verteidigende Kampfkunst, in der die Kraft des Angreifers umgelenkt und genutzt wird, um ihn angriffsunfähig zu machen. Aikido beinhaltet daher vor allem Wurf- und Haltetechniken. Eine sehr wichtige Rolle spielt außerdem die Atemkraft.
Der Name Aikido kann unterschiedlich interpretiert werden. Die letzte Silbe, do, steht für "Weg" im Sinne von "Methode" – man findet es auch in den Bezeichnungen von anderen (Kampf-)Künsten: Judo, Karatedo, Kendo, Chado (Teezeremonie), Shodo (Kalligraphie).
Ai bedeutet treffen, zusammenkommen, Übereinstimmung. Ki ist Japanisch für Geist, Seele, (Lebens-)Energie. Aikido heißt also in etwa "Weg des Zusammenspiels der Energie" oder "Methode, die Lebenskraft zu bündeln". Es gibt viele verschiedene Übersetzungen, des Wortes Aikido die jedoch grundsätzlich dasselbe bedeuten.
Beim Training werden die Rollen von Angreifer und Verteidiger in der Regel festgelegt. Meist findet das Training ohne Waffen statt, aber Holzschwert (Bokken), Stock (Jo) und Messer (Tanto) können zum Einsatz kommen.

Als Trainingskleidung beim wird wie beim Judo oder Karate der Keikogi, ein weißer, aus Hose (Zubon), Jacke (Uwagi) und Gürtel (Obi) bestehender Anzug getragen. Oft wird darüber – meistens von fortgeschrittenen Aikidoka – noch ein schwarzer oder blauer Hosenrock, der Hakama, getragen. Ob und ab wann der Hakama getragen wird, ist von Schule zu Schule unterschiedlich.
Ende der 60er Jahre kam Aikido nach Deutschland. In vielen Städten gibt es die Möglichkeit, Aikido zu lernen und zu praktizieren.


